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Der Kantar Media Social Media-Newsletter #03

17. Oktober 2014 Nicht kategorisiert 0 Verfasst von admin

Jede Woche tragen wir interessante Nachrichten aus der Social Media-Welt für Sie zusammen. Diese Woche können Franzosen Geld per Twitter überweisen, verschicht Ryanair Realtime-Informationen und jeder dritte Jugendliche in UK trifft seine Online-Bekanntschaften auch im echtenLeben.

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  • Französische Bankkunden können jetzt Geld wittern

Die französische Bank BPCE ermöglichst es, Geld zu transferieren, indem einfach Tweet abgesetzt wird. Jeder, der in Frankreich ein Bankkonto und einen Twitter-Account besitzt kann den Dienst kostenlos nutzen und muss für eine „Überweisung“ nicht die Bankverbindung des Zahlungsempfängers kennen. Der Service basiert auf dem S-Money Transfer System der Bank.

Der CEO von Twitter Frankreich, Olivier Gonzalez, beschreibt die Vorteile des Dienstes so: „Jeden von uns kann es passieren, dass er nicht genügend Bargeld dabei hat; beispielsweise, um den Babysitter zu bezahlen. Hat dieser aber einen S-Money-Bankkonto kann ihm nun mit einem einfachen Tweet bezahlen.“

Bezahlung und Überweisungen zählen zu den lukrativsten Zukunftsmärkten. Technologie-Unternehmen beginnen jetzt mit Banken zu kooperieren oder sogar zu konkurrieren, wie beispielsweise die großen Social-Media-Marken, die eigene Zahlungsmöglichkeiten über ihre Plattformen und Apps anbieten. So soll das Angebot „Twitter Buy“ Anfang 2015 kommen, Facebook arbeitet angeblich an einer Zahlungsfunktion in seiner Messenger-App. Der Marketing-Analyst Thomas Husson erwartet, dass Twitter viele Möglichkeiten ausschöpfen wird, um gemeinsam mit Banken und Kreditkartenanbietern neue Geschäftsmodelle zu erschließen.

  • Realtime-Informationen von @RyanairFlights

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat einen Twitter-Feed eingerichtet, um ihre Fluggästen mit Updates zu allen 1.600 Flügen zu versorgen. Passagiere können ihre Flugdaten via Twitter direkt  an @RyanairFlights schicken und erhalten dann automatisch aktualisierte Informationen, beispielsweise zu Start- und Landzeiten. Über den Account werden zusätzlich Sonderangebote und weiterer Kundenservice angeboten.

Der offizielle Twitter-Account habe bereits mehr als 100.000 Follower, sagte Robin Kiely, Head of Communications bei Ryanair, und kündigte weitere digitale Angebote durch die Airline an.

  • Ein Drittel der Teenager trifft Social-Media-Bekanntschaften auch im echten Leben

Eine Umfrage der BBC unter mehr als 1.000 Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren hat gezeigt, dass jeder dritte von ihnen die Menschen, die sie zuvor nur über Soziale Netzwerke kennengelernt haben, auch im realen Leben trifft. Ein Viertel der Jugendlichen gaben bei der Umfrage an, dass sie „internetsüchtig“ und Online-Benachrichtigungen für sie sehr wichtig seien. Weitere 25 Prozent von Ihnen fühlten sich online glücklicher als im echten Leben.

Dr. Emma Short, Psychologin an der Universität Bedfordshire, meldet hinsichtlich der großen Zahl der Jugendlichen, die Online-Bekanntschaften auch real treffen, Bedenken an: „Obwohl wir Freundschaften im Netz zu schließen glauben, bleibt ein Fremder immer noch ein Fremder. Selbst  für erfahrene Sicherheitsexperten ist es schwierig die wahren Identitäten hinter den Online-Profilen festzustellen.“

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